Guerilla Kakerlaken
Nachdem Mark Ecko mit dem Air Force Viral quasi die Latte in der Street Art Scene schon in fast unerreichbare Höhen geschraubt hat, gibt es heute mal wieder eine hübsche Guerilla/Viral Aktion die mir echt gut gefällt. Ein großer Spass. Kakerlaken taggen und Leute damit überraschen
Eben echter Skater Style von Zoo York.



























am April 9th, 2008 um 17:22
Guerilla Kakerlaken…
Punk! Nachdem Mark Ecko mit dem Air Force Viral quasi die Latte in der Street Art Scene schon in fast unerreichbare Höhen geschraubt hat, gibt es heute mal wieder eine hübsche Guerilla/Viral Aktion die mir echt gut gefällt….
am April 12th, 2008 um 18:10
[...] Kakerlaken-Marketing (via) [...]
am April 22nd, 2008 um 16:26
alter schwede ist das geil!
am Oktober 13th, 2008 um 15:41
Was denkst Ihr hier hinsichtlich Corporate Image. Nette Aktion an sich und die priäre Zielgruppe findet das ganze sicherlich auch recht schräg und cool. Bei einer Street Aktion hast Du aber so viel Streuverlust und verursachst so bei vielen Leuten, die Insekten nicht ganz so schräg und cool finden einen recht negativen ersten Marken-Kontakt. Auch wenn nicht jeder 50-jährige Banker Zoo York trägt, hat der ein oder andere vielleicht Kinder, etc. Ich denke positives word-of-mouth ist auch bei Nicht-Zielgruppen-Mitgliedern wichtig.
Ich finde es ne passende Aktion wenn man sich mit seiner Markenphilosophie von Mainstream und “Normal” abgrenzen will, doch würde ich darauf achten, dass ich meine Marke zu keiner Zeit mit etwas in Verbindung bringe, was für den Durchschnittskonsumenten (und den erwischt man bei Street Aktionen) negativ konnotiert sein kann. So – genug gedacht. Würd mich über andere Sichtweisen freuen.
am Oktober 14th, 2008 um 11:33
Hallo Flex, nachdem die hier mitlesende Community heute nicht gerde die gesprächigste ist sag ich da mal was dazu
Generell hast du recht, das man bei solchen Guerilla -Aktionen aufpassen muss nicht zu radikal vorzugehen und der Schuss quasi nach hinten losgeht.
Was du allerdings glaube ich übersiehst, ist der Fakt das das ganze ja nicht als spezielle Lokale-Aktion in einer Stadt gedacht war, sonder von vorneherein als Buzzgenerator für eine Virale Verbreitung. Da ist das schon etwas anderes. Somit positioniert sich Zoo York eindeutig als zur Skaterszene gehörend (Gegen das Establishment wenn du so willst…) und schafft mit der viralität des Spots genau das was ihre Zielgruppe gut findet und weiterverbreitet.
Das damit ein paar New Yorker Bürger verschreckt werden und vielleicht kein Zoo York kaufen ist dabei hinzunehmen. Schliesslich kaufen Designorientierte BoBos (Bohemian Bourgouise) ja solche Marken nur wegen des Underground Flairs was unter anderem solche Aktionen untermauern.
…und das die New Yorker nun Ihren Kindern verbieten werden ZooYork zu tragen klappt ja genausowenig wie ihnen zu verbieten nicht Rauchen oder zu trinken. Das fordert doch immer das Gegenteil heraus…
Du siehst… ich bin ein glühender Verfechter solcher Aktionen, wenn Sie auf die Markenpositionierung einzahlen *grins*
am Oktober 14th, 2008 um 17:58
Unter den Voraussetzungen stimme ich eher zu, gebe aber immernoch zu Bedenken dass trotz viralem Ansatzpunkt ein direkter Kontaktpunkt zur Öffentlichkeit besteht. Kannst Du etwas zum viralen Erfolg des Ganzen sagen? Wie schätzt Du so eine Aktion in Deutschland ein?… Ich denke da ganz pragmatisch vor allem an die lieben Damen und Herren von den städtischen Behörden und dem Gesundheitsamt. Man könnte denken, dass bei uns das Interesse der “traditionellen” Medien (in welche positive oder negative Richtung die Berichterstattung bei einer vergleichbaren Aktion auch gehen mag) höher wäre als es vielleicht aufgrund der Übersättigung in NYC der Fall ist.
Greetz F
am Oktober 14th, 2008 um 23:13
Ich würde mal sagen in Deutschland ist sowas eher schwer z umachen. Wir sind einfach zu pingelig in solchen Dingen.
Mag auch sein das unser Verhältnis zu Kackerlacken eher schlecht ist. Wer mal in New York gelebt hat für den sind diese Tierchen mit Sicherheit weniger abstossend… (so habe ich mir sagen lassen), weil die da schon recht häufig raumlaufen.
Aber zurück zum Punkt: Leider kann ich nicht viel sagen zum Viralen Erfolg dieser Kampagne, sie scheint in jedem Fall nicht so erfolgreich gewesen zu sein wie Marc Ecko mit seiner Airforce One Nummer. Aber ich denke doch das Sie in “Fach- und Szenekreisen” anklang gefunden haben dürfte.
Was man als Bedenken sicher anführen kann ist, das bei solchen Viralen Inhalten natürlich das Risiko besteht, das die Verbreitung erschwert wird, da sich größere Medien dem wohl nicht annehmen wollen. Was dazu führt das viele “Virale Zwischenhändler” (Also Menschen die den Film nicht so gut finden, aber an andere Leute schicken, bei denen Sie glauben das der Film gut ankommen wird!) keine Chance haben ihn überhaupt zu gesicht zu bekommen, da er ganz weit unter dem Radar der Massemedien fliegt.
So, was war jetzt noch gleich deine Frage!? Ach so.. in Deutschland würde ich keine Kackerlacken nehmen… vielleicht eher Rauhaardackel oder so. Paßt einfach besser zu uns…
Cheers
Sascha
am Oktober 15th, 2008 um 08:18
man stelle sich die schlagzeilen vor: “Deutsche Post setzt 2500 gelb-besprühte Dackel auf dem Alex aus…”;)
am Oktober 15th, 2008 um 10:55
Ich seh schon die Tierschützer ausschwärmen um die Armen, vom Kapitalismus ausgebeuteten Tierchen einzufangen!
Danch wird dann ein von der Post gesponsortes Reservat im Odenwald eröffnet zur Aufzucht und Hege des Rauhaardackels.
Ich denke damit kann UPS einpacken!